Jesmonite einfärben: Pigmente richtig mischen für perfekte Farben
Benjamin BeitschShare
Jesmonite einfärben: Pigmente richtig mischen für perfekte Farben
Jesmonite bietet unzählige kreative Möglichkeiten – besonders beim Einfärben. Mit Pigmenten lassen sich moderne, dezente oder kräftige Designs umsetzen. Doch viele Anfänger fragen sich: Wie viel Pigment ist richtig? Wann mischt man es ein? Und warum verändert sich manchmal die Farbe nach dem Aushärten?
In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Jesmonite richtig einfärbst und typische Fehler vermeidest.

Wann wird das Pigment hinzugefügt?
Pigmente werden direkt in die flüssige Komponente gegeben, bevor das Pulver untergemischt wird. So verteilt sich die Farbe gleichmäßig im Material.
Wichtig:
-
Pigment zuerst in die Flüssigkeit
-
gut verrühren
-
danach Pulver hinzufügen
So entstehen saubere und homogene Farbergebnisse.
Wie viel Pigment ist optimal?
Weniger ist mehr.
Zu viel Pigment kann:
-
die Stabilität beeinflussen
-
die Aushärtung verändern
-
zu fleckigen Ergebnissen führen
Als Faustregel gilt:
Mit kleinen Mengen beginnen und bei Bedarf vorsichtig steigern.
Farbintensität steuern
Je nach gewünschtem Effekt kannst du:
-
minimal Pigment für Pastelltöne nutzen
-
stärker pigmentieren für kräftige Farben
-
mehrere Farben kombinieren
-
Marmor-Effekte erzeugen
Für Terrazzo-Optik kannst du eingefärbte Reststücke zerbrechen und neu einarbeiten.
Häufige Fehler beim Einfärben
Pigment direkt ins Pulver geben
führt zu Klumpenbildung.
Zu starkes Mischen
kann Luftblasen erzeugen.
Zu viele Farben auf einmal
führen zu undefinierten Tönen.
Mit ruhigem Arbeiten entstehen deutlich bessere Ergebnisse.
Welche Pigmente eignen sich?
Achte auf Pigmente, die speziell für Jesmonite oder mineralische Gießmassen geeignet sind. Hochwertige Pigmente sorgen für stabile, gleichmäßige Farbergebnisse.
Im Shop findest du passende Pigmente und Startersets für dein nächstes Projekt.
👉 Pigmente
Fazit
Das Einfärben von Jesmonite ist einfach, wenn man das richtige Vorgehen kennt. Mit kleinen Pigmentmengen, sauberem Mischen und etwas Experimentierfreude entstehen individuelle Designs mit professionellem Look.